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Atemübung

Setze oder lege dich in eine bequeme Meditationshaltung. Atme nun langsam ein und aus (Bauchatmung). Achte auf deine Bauchdecke wie sie sich langsam beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Nun konzentriere dich vollends auf deine Atmung. Zähle jeden Atmungszyklus. Einatmen, ausatmen, eins, einatmen, ausatmen, zwei...
Solltest du dich verzählen oder sollte der Rhythmus durch irgendetwas gestört werden, oder solltest du mit den Gedanken auch nur ein bisschen von der Atmung und den Zahlen abschweifen, beginne von vorne. Das Ziel bei dieser Übung ist es die Zahl 100 zu erreichen, ohne mit den Gedanken von der Atmung abzuschweifen, sich zu verzählen, oder den Rhythmus zu verändern. Je häufiger du diese Übung durchführst, desto weiter wirst du zählen können und desto mehr wirst du diese ruhige Atmung verinnerlichen.
Gedankenfrei und ruhig zu sein ist das Wichtigste in der Meditation und genau dies vermittelt dies Übung. Meistere sie und fahre erst dann mit anderen Übungen fort.

Viele Schüler haben ein Problem alle Gedanken abzuschalten und ihren Geist zum Schweigen zu bringen. Sofern es dir genauso geht ist das nicht schlimm. Dein Kopf kommentiert ständig, es spazieren Bilder hindurch, vielleicht juckt auch einfach deine Haut oder du schweifst mit den Gedanken anderweitig ab. Wichtig ist, dass du dich immer wieder auf deinen Atem besinnst und egal was dein Kopf denkt, du keinen Wert darauf legst. Er darf denken, er darf abschweifen, aber du gehst darauf nicht ein. Nehme es als "Hintergrundrauschen" an und besinne dich immer und immer wieder auf die Atmung. Mit der Zeit wird dir das immer einfacher fallen und deinem Kopf reicht es sich durch das beschäftigen mit der Atmung abzulenken.

Zu guter Letzt sei gesagt es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Diese Übung wird und muss nicht von Anfang an perfekt funktionieren und gerade wenn es nicht funktioniert, dann solltest du das nicht negativ werten, denn du hast immerhin praktiziert und mehr erreicht als zuvor. Also lasse dich nicht entmutigen und versuche es einfach so häufig wie möglich in deinen Alltag zu integrieren.


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